Präventionskurse
Kompaktangebot für Eltern, Kinder und PädagogInnen
zur Vorbeugung von sexuellem Missbrauch
mit folgenden Modulen:
1. Information/Fortbildung
2. Kinderworkshop
3. Begleitung/Beratung in Verdachtsfällen
Unser wichtigstes Motto heißt:
Erwachsene müssen Kinder schützen!
denn: Kinder sind Erwachsenen fast IMMER unterlegen:
Geistig, körperlich und geistig!
Welchen Erfolg haben "Selbstbehauptungskurse" für Kinder?
Fragen Sie sich selbst:
· Ist Ihr Kind wirklich stärker als ein älterer/erwachsener Täter?
· Ist es clever genug, die Tricks von Tätern zu durchschauen?
· Wollen Sie wirklich, dass es sich körperlich gegen einen Stärkeren zur Wehr setzt? Erahnen Sie, welche Folgen das haben kann?
· Machen Sie Ihrem Kind Angst vor Fremdtätern?
· Was glauben Sie, wie lange erinnert sich Ihr Kind an die Kursinhalte?
Viele offene Fragen…
Wenn Sie
sicher stellen wollen, dass Prävention nachhaltig ist und zum
Schutz
Ihres Kindes BEITRAGEN soll, dann muss Prävention langfristig angelegt
sein!
· Ein Kind
muss erfahren, dass es seine Bedürfnisse und Gefühle ohne Angst äußern darf
und diese dann auch beachtet werden.
· Es muss selbst bestimmen dürfen, wer es anfasst, küsst oder streichelt.
· Ein Kind sollte den Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen kennen.
· Es muss wissen, wo es in „Gefahrensituationen“ Hilfe findet und den Unterschied zwischen „petzen“ und „Hilfe holen“ kennen.
Mit all diesen Aspekten sollte Ihr Kind vertraut gemacht werden und entsprechende Handlungen einüben. Das ist jedoch nicht an einem Tag zu schaffen!
Wir haben einen anderen Vorschlag...
Konzept für einen schulischen
Präventionsworkshop für Eltern, Kinder und deren PädagogInnen
Die Idee unseres Konzeptes basiert auf der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass Prävention nur dann wirk-sam ist, wenn Kinder deren Inhalte anhand vieler Beispiele erlernen und in verschiedenen Situationen anwenden. Dieses Lernen wird unterstützt durch die Einstellung und Haltung, die sie von Eltern und PädagogInnen vermittelt bekommen. Zusätzlich sollten sich die Kinder aber auch gezielt die Inhalte durch projekt-artiges Arbeiten an der Thematik erschließen.
Die Phasen des Projektes:
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Schritt: Offener Informationsabend für Interessierte wie Eltern, LehrerInnen und Schulleitung zur Vorstellung und Planung des Gesamtkonzeptes.
Ort: Treffpunkt-Lichtenrade (Hohenzollernstr. 8, 12307 Berlin. Spätere Anlaufstelle für Fragen und ggf. Verdachtsabklärung). -
Schritt: Elternabend in der Schule mit Informationen über das Projekt und dessen Ziele
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Schritt: Im Unterricht wird ein Projekt mit den Kindern zum Thema „Gefühle“ durchgeführt (Informationen und Medien hierzu werden am Offenen Abend vermittelt!)
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Schritt: In der Schule erfolgt der Beginn der Arbeit mit dem Kinderbuch „Lisa entdeckt die Welt“ und „Paul entdeckt die Welt“ bis zur verabredeten Stelle im Buch.
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Schritt: Projekttag mit Kinderworkshop
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Schritt: Weiterarbeit mit dem Kinderbuch in der Schule
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Schritt: Offener Abend (wie unter Schritt 1) oder Elternabend in der Schule: Nachbereitung, offene Fragen, Rückmeldungen
Inhalte und Lernziele
Vorbereitung in der Schule
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Sich selbst kennen lernen und Selbstbewusstsein fördern |
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Bedürfnisse und Gefühle wahrnehmen und benennen lernen |
Kinderworkshop
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3. Entscheidungen treffen – eigene Grenzen erkennen (JA-NEIN-Gefühle) |
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| 4. NEIN sagen lernen | |
| 5. Informationen über TäterInnenverhalten |
Nachbereitung in der Schule
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6. Umgang mit Geheimnissen |
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7. Bescheid sagen |
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8. Hilfe finden |
Medien: Es wird mit den Kinderbüchern „Lisa entdeckt die Welt“ und „Paul entdeckt die Welt“ gearbeitet. Die Kinderbücher richten sich an Kinder der Schuleingangsstufe, haben den gleichen Handlungsstrang, sind aber spezifisch in einigen Details auf Mädchen/Jungen ausgerichtet und sollen diese jeweils gezielt ansprechen. Dazu gibt es ein Kinderarbeitsheft und eine Handreichung für die PädagogInnen. Diese Medien sind wichtiger Bestandteil des Präventions-Workshops.
Methoden: Wichtig ist es, zahlreiche handlungsorientierte Methoden einzusetzen und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten zu schaffen. So lernen Kinder „Gefahrensituationen“ realistisch einzuschätzen, denn es ist schwer vorauszusagen, welche Strategie ein Täter/eine Täterin anwendet...
Anbietende der Kurse ist die
Bundesarbeitsgemeinschaft Prävention & Prophylaxe e.V.
Die Kursdurchführung
erfolgt durch ausschließlich durch qualifizierte Pädagoginnen.
Die BAG Prä&Pro e.V.
ist ein als gemeinnütziger anerkannter Verein mit Sitz in Berlin. Er ist
bundesweit auf verschiedenen Ebenen tätig:
· Intervention und Fallsupervision bei Verdacht
auf sexuellen Missbrauch
· Therapieberatung
· Zielgruppenorientierte Vorbeugungsangebote für
Kinder und Jugendliche sowie
Fortbildung für PädagogInnen
· Fachveröffentlichungen in Form von
Fachliteratur, Fachzeitschrift und Internet-
Newsletter, themenspezifische Kinderbücher
· Unterhaltung eines pädagogischen
Fachinformationszentrums
Leitgedanken und Ziele
· Aufklärung, Sensibilisierung
und Qualifizierung zum Fachgebiet „Gewalt gegen
Kinder“ durch Veröffentlichungen und Fortbildungen (Kinder-)
Workshops,
Informationsabende, Vorträge, Literatur- und Medienrecherche
im pädagogischen
Fachinformationszentrum.
· Förderung der vorbeugenden Arbeit für die
Zielgruppen Kinder, Jugendliche und
Erwachsene
· Therapeutische und traumaspezifische Angebote
für Betroffene und deren
Angehörige.
Nähere Informationen finden Sie hier: www.praevention.org
Kontaktdaten:
Bundesarbeitsgemeinschaft Prävention & Prophylaxe e.V.
Dr. Angela May
Hohenzollernstr. 8, D-12307 Berlin,
Tel: +49-30-76503104, Fax: +49-30-76503105,
mail: info@praevention.org
Informationen zu den
Medien finden Sie auf der folgenden Internetseite:
www.verlag-die-jonglerie.de/lisa_und_paul.htm
Die Webseite des Fachinformationszentrums: www.mediothek.org
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