Suchtentwicklung und -erkrankungen
Was ist Sucht/Abhängigkeit?Sie beobachten an sich Verhaltensphänomene im Zusammenhang mit Alkohol, Tabletten, illegalen Drogen die sie nicht mehr steuern und kontrollieren können?
Sie können Ihr Essverhalten nicht mehr kontrollieren?
Sie machen sich Sorgen über den Umfang des Medienkonsums Ihres Partners oder Kindes?
Jemand in Ihrer Familie "spielt" unkontrolliert?
Aufgrund der neuen "Gewohnheiten" die absolut im Vordergrund stehen, verändert sich das Verhalten gegenüber den anderen Familienmitgliedern, Freunden und Verwandten - alles andere gerät in den Hintergrund!
Kommt es zu körperlichen Störungen, wenn die Substanz verringert oder das Verhalten unterbunden wird? Es könnte sich um eine körperliche Abhängigkeit handeln!
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Der Konsum oder das Handeln steht im Vordergrund und drückt sich durch den starken, gelegentlich übermächtigen Wunsch aus, die Substanz zu konsumieren oder das Verhalten auszuüben (psychische Abhängigkeit).
Welche Stoffe/Mittel machen süchtig?
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Die häufigsten Verursacher substanzbezogener Störungen sind die so genannten „legalen Drogen“: Alkohol, Tabak und Kaffee.
Die wichtigsten Vertreter der „illegalen Drogen“ sind: Cannabis, Ecstasy, LSD, Kokain, Amphetamine und Opiate.
Darüber hinaus können auch mehrere Medikamente zu einer Abhängigkeit führen, insbesondere sind dies Schlafmittel, Beruhigungsmittel und Schmerzmittel.
Es gibt aber auch nicht-stoffgebunde Süchte: Essstörungen, Spielsucht, Internetsucht, Kaufsucht usw...
Bin ich (oder mein /e Angehörige/r) abhängig oder gefährdet? Machen Sie den Selbsttest (hier ein Beispiel zum Alkoholkonsum):
1.
Leiden Sie in letzter Zeit häufiger an Zittern der Hände?
2.
Leiden Sie in der letzten Zeit häufiger an einem Würgegefühl (Brechreiz), besonders morgens?
3.
Wird das Zittern und der morgendliche Brechreiz besser, wenn Sie etwas Alkohol trinken?
4.
Leiden Sie in letzter Zeit an starker Nervosität?
5.
Haben Sie in Zeiten erhöhten Alkoholkonsums weniger gegessen?
6.
Hatten Sie in der letzten Zeit öfters Schlafstörungen oder Alpträume?
7.
Fühlen Sie sich ohne Alkohol gespannt und unruhig?
8.
Haben Sie nach den ersten Gläsern ein unwiderstehliches Verlangen, weiter zu trinken?
9.
Leiden Sie an Gedächtnislücken nach starkem Trinken?
10.
Vertragen Sie weniger Alkohol als früher?
Wenn Sie mehrere der Fragen mit „ja“ beantwortet haben, sind Sie zumindest gefährdet und sollten sich zu einem Beratungsgespräch anmelden.
Quelle: http://www.alexius.de/Suchterkrankunge.2032.0.html
Was kann ich dagegen unternehmen?
Beratung bei Ihrem Hausarzt/Facharzt
Sucht-Beratungsstellen (CARITAS, Gesundheitsamt, Suchtberatung im Betrieb)
Entzugsbehandlung (Entgiftung), Entwöhnungsbehandlung,
Selbsthilfegruppen
Treffpunkt-Lichtenrade
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